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Transporter: Sicherer unterwegs als mit Statham
VW Crafter. Bild: Volkswagen
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Redaktion - 24. Februar 2017 SERVICE

Transporter: Sicherer unterwegs als mit Statham

Während der englische Schauspieler in seinen „Transporter-Filmen“ die Ware oder seine Kundschaft eher unsanft und wohl weniger sicher durch die Filmlandschaften kutschierte, haben sich Lieferwagen, Sprinter oder eben Transporter als universelle Fahrzeuge im privaten wie gewerblichen Bereich längst als sicher etabliert.

Während der englische Schauspieler in seinen „Transporter-Filmen“ die Ware oder seine Kundschaft eher unsanft und wohl weniger sicher durch die Filmlandschaften kutschierte, haben sich Lieferwagen, Sprinter oder eben Transporter als universelle Fahrzeuge im privaten wie gewerblichen Bereich längst als sicher etabliert. Die Alleskönner bevölkern in unzähligen Varianten die Straßen und unterliegen natürlich wie alle anderen auch der StVO und benötigen dementsprechend ebenso Versicherungen für Lieferwagen.

Der Vorteil der Fahrzeuge liegt in dem Umstand, dass mit dem Pkw-Führerschein der Klasse B ein Kleinlaster im Straßenverkehr gelenkt werden darf, der bei einem Gesamtgewicht von 3500 kg über 1,5 t oder gut 17 Kubikmeter Zuladung möglich macht, abhängig vom jeweiligen Modell. Dazu kommt, dass für diese Fahrzeugklasse keine gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung besteht. So sind einige der 3,5-Tonner durchaus in der Lage, mit ihren leistungsstarken Motoren über die 180-km/h-Marke des Tachometers zu gehen.

Ob als Kleinbus oder Lastenesel, die Hersteller von Lieferwagen bieten ihren Kunden jede nur mögliche Ausstattungsvariante an. Immerhin ist mit der Führerscheinklasse B der Transport von 9 Personen, inklusive Fahrer, möglich. Das reicht zwar noch nicht für eine Fußballmannschaft, aber doch für eine ganze Menge Teams anderer Sportarten. In der Regel ist das Innenleben der Fahrzeuge so konstruiert, das sich Veränderungen ohne großen Aufwand vornehmen lassen. Sitzbänke lassen sich meist mit dem Lösen weniger Schrauben aus- und bei Bedarf wieder einbauen.

Der echte Transporter, nicht der aus dem Film, ist verständlicherweise als geschlossener Kastenwagen aufgebaut, der im hinteren Bereich keine Seitenfenster besitzt. So besteht auch nicht die Gefahr, dass diese bei der Beladung zu Bruch gehen. Mit so einem Fahrzeug lässt sich durchaus ein Umzug organisieren. Gut, für die Möblierung eines kompletten Einfamilienhauses muss die Umzugsstrecke vermutlich mehrmals zurückgelegt werden. Für 1- oder 2-Zimmer-Wohnungen ist jedoch eine Grundfläche von etwa 4,5 x 2 m durchaus ausreichend. Bei einer Stehhöhe von 190 cm ergibt sich so ein Volumen von rund 17 m3. Das Gewicht der Möbel ist bei möglichen Zuladungen von 1,5 t vernachlässigbar, es sei denn, der Umziehende besitzt eine Sammlung Waschmaschinen.

Im gewerblichen Bereich ist dies durchaus vorstellbar. Hier ist der Lieferwagen das Nonplusultra für alle Gelegenheiten. Für die Paketdienste im Nahbereich genauso wie beispielsweise für Möbelfachgeschäfte und die verschiedenen Handwerker. Im Bauwesen wird der Transporter oft zur rollenden Werkstatt, die mit allem ausgestattet ist, was vor Ort benötigt wird. Auf den Ausbau der Fahrzeuge für spezielle Zwecke haben sich verschiedene Firmen spezialisiert.

Die wohl schönste Form des Transporter-Umbaus ist aber wohl die hin zum Reisemobil. Das eigene kleine Heim überall dabei. Ein Lieferwagen ist eben universell.

Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Redaktion am 24.02.2017 veröffentlicht.