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Renault Twingo und Mégane müssen zum Nachbessern
mid Groß-Gerau - Der Twingo muss wegen nicht ausreichend befestigter Anbauteile in die Werkstatt. Renault
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Thomas Schneider - 15. Mai 2017, 14:49 Uhr SERVICE

Renault Twingo und Mégane müssen zum Nachbessern

Renault hat gleich drei Rückruf-Aktionen für die aktuellen Generationen des Twingo und Mégane gestartet. Bei dem Stadtflitzer sorgen die Fronthaube und der Dachspoiler für Ärger, bei der GT-Version des Kompakten ist die Kupplung das Problem.


Renault hat gleich drei Rückruf-Aktionen für die aktuellen Generationen des Twingo und Mégane gestartet. Bei deutschlandweit knapp 50.000 Exemplaren des Stadtflitzers aus der Produktion von 2014 bis 13. Dezember 2016 (weltweit: 221.000 Autos) sorgt die Fronthaube für Ärger. So können sich hier der Dachspoiler und die Befestigungsstifte der Heckscheibe vom Fahrzeug lösen, sagte Martin Zimmermann, Vorstand Kommunikation der Renault Deutschland AG, auf Anfrage von "kfz-betrieb".

Weitere 20.000 Twingos in Deutschland aus der Produktion vom Produktionsstart 2014 bis 6. Juli 2015 (weltweit: 98.000 Fahrzeuge) müssen wegen einem möglichen Bruch von Kunststoff-Schweißpunkten zum Nachbessern, weil sich dadurch die Außenhaut der Fronthaube ablösen könne. Die notwendige zusätzliche Verklebung in der Werkstatt soll etwa 30 Minuten dauern. Der Twingo-Bruder Smart Forfour ist laut Daimler von beiden Aktionen nicht betroffen.

Eine weitere Aktion führt Renault für die GT-Variante des aktuellen Mégane. Bei starker Beschleunigung könne es bei dem Sportmodell zu einer Überhitzung der Kupplung kommen. Betroffen sind weltweit 8.290 Einheiten - 1.492 in Deutschland - aus dem Bauzeitraum 1. November 2015 bis 23. Januar 2017. Eine Neuprogrammierung der Steuergeräte von Getriebe und Einspritzung (35 bis 65 Minuten) soll das Problem beheben.

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Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Thomas Schneider am 15.05.2017, 14:49 Uhr veröffentlicht.