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3Renn-Legenden lassen die Solitude erbeben
mid Groß-Gerau - Le Mans-Sieger Marc Lieb pilotiert einen 804 Formel 1, der auf der Solitude 1962 einen Sieg einfahren konnte. Porsche
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Mirko Stepan - 12. Juli 2017, 12:42 Uhr MOTORRRAD

Renn-Legenden lassen die Solitude erbeben

Für Rennsport-Fans gehört die Solitude in eine Kategorie mit der Nordschleife oder Le Mans - der legendäre Straßenkurs im Umland von Stuttgart war Schauplatz unzähliger Motorrad- und Autorennen und von 1961 bis 1964 Austragungsort des Formel 1-Grand-Prix. Beim 'Solitude Revival' heulen die Motoren an historischer Stätte wieder auf.


Für Rennsport-Fans gehört die Solitude in eine Kategorie mit der Nordschleife oder Le Mans - der legendäre Straßenkurs im Umland von Stuttgart war Schauplatz unzähliger Motorrad- und Autorennen und von 1961 bis 1964 Austragungsort des Formel 1-Grand-Prix. Beim "Solitude Revival" heulen die Motoren an historischer Stätte wieder auf.

Am 22. und 23. Juli 2017 lassen historische Rennwagen und Rennmotorräder die Erinnerung an die baden-württembergische Rennsport-Geschichte aufleben. Neben Rennsport-Klassikern wie dem Brabham BT3, mit dem Jack Brabham am 28. Juli 1963 das nicht zur Weltmeisterschaft zählende Formel 1-Rennen auf der Solitude gewann, sind Marken wie Alfa Romeo, Abarth, BMW, Cooper, Ferrari, Jaguar und Lotus sowie Motorrad-Klassiker von BMW, Harley-Davidson, NSU und Triumph am Start.

Natürlich lässt es sich auch Porsche nicht nehmen beim Heimspiel groß aufzufahren: Die Zuffenhausener schicken unter anderem einen 550 Spyder auf die Solitude, der 1954 an der Carrera Panamericana teilgenommen hat. Die ehemaligen Rennfahrer Herbert Linge und Hans Herrmann werden den Klassiker pilotieren. Le Mans-Sieger Marc Lieb fährt einen 804 Formel 1 aus dem Jahr 1962. Der 461 Kilogramm leichte Achtzylinder-Einsitzer ist der einzige komplett von Porsche entwickelte und gebaute Formel-1-Rennwagen und siegte 1962 mit Dan Gurney am Steuer beim "Großen Preis der Solitude". Außerdem können die Zuschauer zahlreiche weitere Klassiker aus dem Porsche-Museum bewundern.

Die Tickets kosten für Samstag und Sonntag im Vorverkauf jeweils 16 Euro, an der Tageskasse jeweils 19 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Die Tickets berechtigen zum Zutritt zum Glemseck inklusive Fahrerlager. Bei der technischen Abnahme am Freitag ist der Eintritt frei.

Dieser Artikel aus der Kategorie MOTORRRAD wurde von Mirko Stepan am 12.07.2017, 12:42 Uhr veröffentlicht.