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Abgas-Untersuchung: 282.000 Kandidaten fielen durch
mid Groß-Gerau - Abgas-Sündern auf der Spur: Die Endrohr-Messung bei der AU wird ab 2018 wieder obligatorisch. Dekra
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Rudolf Huber - 29. September 2017, 11:14 Uhr MOTORRRAD

Abgas-Untersuchung: 282.000 Kandidaten fielen durch

Rote Karte für Stinker: Rund 282.000 Fahrzeuge sind im vergangenen Jahr bei den Abgasuntersuchungen (AU) durchgefallen. Laut des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) führten die anerkannten AU-Betriebe knapp über 12,1 Millionen Untersuchungen an Pkw, Nutzfahrzeugen und Krafträdern durch.


Rote Karte für Stinker: Rund 282.000 Fahrzeuge sind im vergangenen Jahr bei den Abgasuntersuchungen (AU) durchgefallen. Laut des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) führten die anerkannten AU-Betriebe knapp über 12,1 Millionen Untersuchungen an Pkw, Nutzfahrzeugen und Krafträdern durch. Dabei erfassten sie 1,202 Millionen einschlägige Mängel an 776.628 beanstandeten Fahrzeugen. "Im Durchschnitt wurden somit 1,55 Mängel pro Fahrzeug festgestellt", so ein ZDK-Sprecher. 494.969 davon erreichten nach einer Wartung, Inspektion oder Reparatur wieder das zulässige Emissionsniveau.

Zur ab 1. Januar 2018 wieder obligatorischen Endrohr-Messung erklärte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski, diese Maßnahme diene dem aktiven Umweltschutz und gebe insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit. Karpinski wörtlich: "Denn entscheidend ist, was hinten rauskommt. Das hat der Abgas-Skandal gezeigt. Die modernisierte AU ist eine Konsequenz aus diesem Skandal."

Dieser Artikel aus der Kategorie MOTORRRAD wurde von Rudolf Huber am 29.09.2017, 11:14 Uhr veröffentlicht.