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ADAC fordert breitere Spuren in Baustellen
mid Groß-Gerau - Die Autos werden immer breiter - die Behelfsspuren bleiben gleich eng. Der ADAC dringt auf Abhilfe. ADAC
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Rudolf Huber - 14. Juni 2018, 14:46 Uhr NEWS

ADAC fordert breitere Spuren in Baustellen

Die Fahrspuren in Autobahn-Baustellen müssen breiter werden. Das fordert jetzt der ADAC angesichts der Tatsache, dass seit Jahren 70 Prozent der Autos mit Außenspiegeln breiter sind als das Baustellen-Normalmaß von zwei Metern für die linke Fahrspur.


Die Fahrspuren in Autobahn-Baustellen müssen breiter werden. Das fordert jetzt der ADAC angesichts der Tatsache, dass seit Jahren 70 Prozent der Autos mit Außenspiegeln breiter sind als das Baustellen-Normalmaß von zwei Metern für die linke Fahrspur.

Schon Fahrzeuge der Kompaktklasse wie etwa ein VW Golf sind laut ADAC oft zu breit für die engen Baustellenspuren. Deshalb dürfen auf vielen der 400 bundesweiten Autobahn-Baustellen nur noch Kleinwagen und Motorräder links fahren - eigentlich. Das erklärt auch, warum die zweithäufigste Unfallursache in Baustellen die Kollision nebeneinander fahrender Fahrzeuge ist. Deshalb rät der ADAC, in Baustellen versetzt zu fahren und unnötige Überholmanöver zu vermeiden. Doch das versetzte Fahren sei nur dann sinnvoll, wenn der linke Fahrstreifen auch von einer ausreichenden Zahl von Fahrzeugen benutzt werden dürfe. Und deshalb schlägt der Automobilclub breitere Behelfsfahrstreifen vor, die eine tatsächliche Fahrzeugbreite bis 2,1 Meter zulassen.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Rudolf Huber am 14.06.2018, 14:46 Uhr veröffentlicht.