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Die Antenne wandert nach vorne
mid Groß-Gerau - Das Forschungsauto im Labor der TU Ilmenau. Der Einbauort der Antennenbox ist gut zu erkennen. TU Ilmenau
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Rudolf Huber - 6. November 2018, 13:37 Uhr NEWS

Die Antenne wandert nach vorne

Schlägt der 'Haifischflosse' so langsam die Stunde? Offenbar ist das Ende der derzeit aktuellen Autoantennen unabwendbar. Denn für neue Funktionen und mehr Konnektivität reichen die elegant geschnittenen Dreiecke am Ende des Wagendachs nicht aus.


Schlägt der "Haifischflosse" so langsam die Stunde? Offenbar ist das Ende der derzeit aktuellen Autoantennen unabwendbar. Denn für neue Funktionen und mehr Konnektivität reichen die elegant geschnittenen Dreiecke am Ende des Wagendachs nicht aus.

Autofahren ohne Datentransfer ist mittlerweile gar nicht mehr denkbar. Und in Zukunft wird der Datenaustausch im Straßenverkehr noch eine viel größere Rolle spielen - nicht zuletzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Folge: Es müssen neue Möglichkeiten gefunden werden, Antennen im Auto unterzubringen, weil die herkömmlichen Produkte nicht genug Raum für alle notwendigen Einbauten bieten. An der TU Wien und der TU Ilmenau wurde jetzt eine spezielle Antennenbox entwickelt, die in den vorderen Bereich des Autodachs integriert werden kann. Ausführliche Messungen zeigen eine gute Richtcharakteristik der Funksignale rund ums Auto. "Mit der neuen Antennen-Variante sind Autos gut gerüstet für die Funk-Anforderungen von morgen", sind die Forscher überzeugt.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Rudolf Huber am 06.11.2018, 13:37 Uhr veröffentlicht.