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Blitzsauber: Opel startet E-Mobilitäts-Projekt
mid Groß-Gerau - Mit der Einrichtung von 160 Ladepunkten auf dem Rüsselsheimer Opel-Werksgelände und dem Testzentrum in Dudenhofen will Opel wichtige Erkenntnisse zur E-Mobilität gewinnen. Opel
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Mirko Stepan - 7. November 2018, 12:31 Uhr SERVICE

Blitzsauber: Opel startet E-Mobilitäts-Projekt

Opel startet am Stammsitz Rüsselsheim das dreijährige Zukunftsprojekt 'E-Mobility-LAB Hessen'. Im Entwicklungszentrum entsteht dafür ein intelligentes Lade- und -Infrastruktursystem für Elektrofahrzeuge. So will die Marke mit dem Blitz die E-Mobilität voran bringen.


Opel startet am Stammsitz Rüsselsheim das dreijährige Zukunftsprojekt "E-Mobility-LAB Hessen". Im Entwicklungszentrum entsteht dafür ein intelligentes Lade- und -Infrastruktursystem für Elektrofahrzeuge. So will die Marke mit dem Blitz die E-Mobilität voran bringen.

Die Installation der ersten Ladesäulen auf dem Opel-Gelände in Rüsselsheim sowie dem Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen beginne schon in wenigen Monaten, teilt der Autobauer mit. Gemeinsam mit der Universität Kassel und den auf Ladeinfrastruktur spezialisierten Firmen Flavia IT und Plug'n Charge wird "am optimalen Aufbau des Stromnetzes der Zukunft" geforscht. Insgesamt werden mehr als 160 Ladepunkte entstehen, deren Daten ausgewertet werden und dann "die umfangreiche und fundierte Simulationen einer Vielzahl von Szenarien" ermöglichen sollen. Simuliert wird dabei ein Elektroauto-Anteil, der nach heutigen Prognosen 2035 Realität sein könnte.

Ebenfalls im Fokus bei dem Projekt steht die Wiederverwendung ausgemusterter Batterien. Im Testzentrum wird ein modularer Batteriespeicher eingerichtet, in dem Fahrzeugbatterien des Opel Ampera wiederverwendet werden, um Strom vorübergehend zu speichern. Diese sogenannte Second Life-Lösung, die aus 18 Fahrzeugbatterien besteht, habe eine Speicherkapazität, die einen Vier-Personen-Haushalt einen Monat lang mit Strom versorgen könne.

Das Projekt soll vom Hessischen Wirtschaftsministerium mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden.

Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Mirko Stepan am 07.11.2018, 12:31 Uhr veröffentlicht.