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Porsche 911 (2011-2019). Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche
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ampnet - 27. November 2018, 10:10 Uhr OLDTIMER

Im Rückspiegel: Der Porsche 911 überschreitet die Millionen-Grenze (6)

Porsche feiert heute auf der Los Angeles Auto Show die Weltpremiere der achten Generation der Markenikone 911 - 55 Jahre nach dem Debüt des Ur-Elfers.

Porsche feiert heute auf der Los Angeles Auto Show die Weltpremiere der achten Generation der Markenikone 911 - 55 Jahre nach dem Debüt des Ur-Elfers. Die Geburtsstunde eines der berühmtesten und bekanntesten Sportwagen der Welt schlug am 12. September 1963 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Mit der siebten und aktuellen Generation des 911, dem Typ 991, übersprang die Sportwagenikone die Marke von über einer Million gebauter Exemplare.

Seit 2011 verkörpert der Typ 991 die bis dahin höchste Entwicklungsstufe des Neun-Elfer. Er tritt gegenüber dem Vorgänger mit breiterer Spur und um zehn Zentimeter gestrecktem Radstand auf. Hinzu kommt eine adaptive Aerodynamik, die er als erster Seriensportwagen von Porsche vom Hybrid-Supersportler 918 Spyder übernimmt. Das Interieur des Typ 991 greift die Architektur des Carrera GT auf. Es vereint klassische 911-Elemente wie die fünf Rundinstrumente - eines davon als hochauflösender Multifunktions-Bildschirm - mit modernem Design und verbesserter Ergonomie. Zugleich zieht das neue Porsche Communication Management (PCM) mit besserer Konnektivität, Multitouch-Monitor und Echtzeit-Verkehrsinformationen ein.

Technisch ist die Markenikone leistungsfähiger denn je. Die nochmals steifere Leichtbau-Karosserie in Aluminium-Stahl-Bauweise hilft, das Gewicht um bis zu 45 Kilogramm zu reduzieren. Der Einstiegs-Sechszylinder begnügte sich zunächst mit 3,4 Litern Hubraum, entwickelte aber dennoch 350 PS. Aus 3,8 Litern schöpften das S-Modell 400 PS und der GTS noch einmal 30 PS mehr. Seit der 2015 vorgestellten Neuauflage des 991 vertrauen auch die 911 Carrera-Modelle auf die Kraft der zwei Turbolader. In Kombination mit einem 3,0-Liter-Motor setzt dies bei den drei Carrera-Versionen Basis, S und GTS derzeit 370 PS, 420 PS und 450 PS frei. Erstmals beschleunigt ein 911 Carrera in weniger als vier Sekunden von null auf 100 km/h.

Die Leistungsspirale erreicht bei den Turbo- und GT-Varianten ebenfalls neue Sphären, so wie die 700 PS im 911 GT2 RS. Mit 340 km/h ist er der schnellste Serien-Elfer der Modellgeschichte. Und der 520 PS starke 911 GT3 RS konzentriert mit seinem 4,0 Liter großen Hochdrehzahl-Saugmotor das größte Maß an Rennsport-Technologie auf sich, das Porsche bis dahin in einem Straßenfahrzeug angeboten hat.

Ein Highlight der Modellpalette ist der 911 Targa, der mit einem breiten Bügel anstelle der B-Säulen die klassische Idee dieses Konzepts aufgreift und mit einer raffinierten Dachkonstruktion verbindet. Weitere Akzente setzen Modellvarianten wie der gewichtsoptimierte 911 Carrera T und der extrem leichte, auf 991 Exemplare begrenzte, 911 R sowie der nur 1370 Kilogramm leichte 911 GT3 RS. Hochbegehrt ist auch das Sondermodell ,,50 Jahre 911", von dem exakt 1963 Exemplare entstehen. Einen wichtigen Platz in der Firmengeschichte erhält jener irisch-grüne, aufwändig veredelte Sportwagen, der am 11. Mai 2017 in Zuffenhausen vom Band rollt: der einmillionste Elfer. Das 450 PS starke Schmuckstück bleibt im Besitz der Porsche AG.

Der 911 der Generation 991 ist der absolute Bestseller: Von 2011 bis zum 31. Oktober 2018 wurden 217 930 Exemplare gebaut. Insgesamt produzierte Porsche seit dem Debüt im Jahr 1963 bislang 1 049 330 Serien-Elfer. (ampnet/jri)

Dieser Artikel aus der Kategorie OLDTIMER wurde von ampnet am 27.11.2018, 10:10 Uhr veröffentlicht.