Energieunternehmen fährt Mitsubishis Stromer

Dennis Lindroth, Vertrieb Mitsubishi Motors Deutschland, ENTEGA-Chef Karl-Heinz Koch, MMD-Geschäftsfüher Martin van Vugt und ENTEGA-Vertriebsmanagerin Isabel Anton bei der Fahrzeugübergabe in Darmstadt (v.l.). Foto: Mitsubishi/auto-reporter.net
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2010-07-28 | Bevor Mitsubishi Ende 2010 die Linkslenker-Version seines Elektroautos i-MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) auf den deutschen Markt bringt, wurde dem Öko-Strom-Anbieter ENTEGA jetzt in Darmstadt ein rechts gelenktes Serienfahrzeug übergeben. Interessierte ENTEGA-Kunden können den 3,40 Meter langen Viersitzer i-MiEV bei ihrem Stromanbieter ab sofort exklusiv Probe fahren. In den kommenden zehn Jahren will der japanische Autobauer ein Fünftel seiner Fahrzeuge mit E-Antrieb auf die Straße schicken.

Für Mitsubishi-Deutschland-Geschäftsführer Martin van Vugt ist der i-MiEV das Ergebnis einer über 40 Jahre lang währenden Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Elektroautos. Mit ihm demonstriere man die Alltagstauglichkeit, die Variabilität und den hohen Nutzwert eines modernen völlig emissionsfreien Automobils. „Bis zum Jahr 2020 wollen wir 20 Prozent unserer Produktion mit Elektroantrieb ausrüsten“, kündigte van Vugt an.

Da das Elektrofahrzeugs im Fahrbetrieb selbst keine Emissionen verursacht, sind diese vom Bezug des Ladestroms abhängig. Legt man den deutschen Kraftwerksmix zugrunde, ist der CO2-Ausstoß besser als der eines Ottomotor-betriebenen Kleinwagens. Dennoch: „Durch das Betanken mit Ökostrom verringert sich der CO2-Ausstoß auf ein Minimum“, so ENTEGA-Geschäftsführer Karl-Heinz Koch. In Verbindung mit Ökostrom bedeute dies CO2-neutrale Mobilität.

Und das Tanken des Stromers ist günstig: Für 100 Kilometer werden lediglich drei bis vier Euro veranschlagt. Im Vergleich entspricht das zwei Liter Benzin. Eine Ladung der Lithium-Ionen Akkus garantiert dem 1.100-Kilo-Fahrzeug (45 kW/64 PS, Höchstgeschwindigkeit: 130 km/) eine Reichweite von 144 Kilometern (EU-Zyklus). Getankt wird entweder an einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose (7 Std.) oder an einer Schnellladestation (30 min). (auto-reporter.net/sr)
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