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Ist Hamilton noch zu stoppen?
@ Toby_Parsons (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
MOTORSPORT
Redaktion - 11. Juni 2019 MOTORSPORT

Ist Hamilton noch zu stoppen?

Die Formel 1 Saison 2019 ist noch nicht sonderlich alt. Doch mit dem Großen Preis von Monaco auf dem Stadtkurs von Monte Carlo hat die Königsklasse des Motorsports bereits einen wahren Höhepunkt des Rennkalenders gesehen.

Auch hier hat der amtierende Weltmeister Lewis Hamilton gezeigt, dass die WM auch dieses Jahr wieder nur über ihn gehen kann. Wir werfen einen Blick auf die bisherigen Ergebnisse dieser Saison und schauen, wer dem Briten noch gefährlich werden kann.

Der Weltmeister gibt sich keine Blöße

Vergangenes Jahr gewann Lewis Hamilton seinen fünften Weltmeistertitel und schloss damit zu dem legendären Juan Manuel Fangio auf. Nun steht nur noch Michael Schumacher mit sieben WM-Titeln vor ihm – Autozeitung listet alle Weltmeister auf einen Blick auf. Die Chancen, dass bereits dieses Jahr ein weiterer Titel hinzukommt, stehen gar nicht so schlecht. Bei verschiedenen Buchmachern ist der Brite der absolute Topfavorit auf den Titel. Bei Mr Green, einem von der Malta Gaming Authority regulierten Anbieter von Sportwetten und Casinospielen, wird er beispielsweise mit einer Quote von 1,11 auf den Gewinn der Weltmeisterschaft gelistet. Dementsprechend dominant traten die Silberpfeile bisher in dieser Saison auf. Bisher gingen alle Siege an Mercedes. Während Hamilton beim Auftakt in Melbourne trotz Pole Position seinem Teamkollegen Valtteri Bottas den Vortritt lassen musste, sicherte sich Hamilton sowohl in Bahrain als auch in Shanghai den ersten Platz.

Silberpfeile dominieren das Renngeschehen

Obwohl sich Sebastian Vettel vor der Saison optimistisch geäußert hatte, dass er die Dominanz Hamiltons durchbrechen könne, sieht das Bild nach dem ersten Drittel der Saison ganz anders aus. Es scheint, als könne Ferrari derzeit nicht mit den Silberpfeilen mithalten. Davon zeugen auch die Rennen in Aserbaidschan und Spanien, bei den die Mercedespiloten die ersten beiden Plätze unter sich ausmachten. Immerhin gelang es Vettel in Monaco, die Dominanz der Silberpfeile zumindest auf dem Treppchen zu durchbrechen. Während es für die Italiener im Qualifying nicht zufriedenstellend lief und der junge Charles Leclerc Opfer eines strategischen Fehlers wurde, schaffte es Vettel erstmals in dieser Saison, einen Mercedes-Doppelsieg zu verhindern. Doch mit seinem vierten Erfolg im sechsten Rennen setzte sich Lewis Hamilton abermals ein Stück weiter ab. Nicht nur der Spiegel widmete das Rennen Niki Lauda, der ein paar Tage zuvor verstorben war, sondern das ganze Rennwochenende stand im Zeichen der Formel 1 Legende.

Ferrari muss reagieren

Zwar ist die Saison noch vergleichsweise jung, allerdings muss von Ferrari jetzt eine Reaktion kommen. Die ersten Rennen haben gezeigt, dass Mercedes wieder einmal ein Auto gebaut hat, das derzeit das Maß aller Dinge ist. Trotzdem ist es das Ziel der Scuderia, wieder einen deutschen Fahrer zum Weltmeister zu machen. Wenn damit zudem verhindert werden könnte, dass Lewis Hamilton die Ferrari-Legende Schumacher einholt, würde dies den Erfolg nochmals versüßen. Aber auch dem zweiten Ferraripiloten, Charles Leclerc, steht diesbezüglich eine große Zukunft bevor. Der junge Monegasse gilt als eines der größten Talente im Rennzirkus und hat dies mit der Pole Position im zweiten Saisonrennen bereits unter Beweis gestellt. Zwar scheint gegen die Silberpfeile derzeit kein Kraut gewachsen, doch trotzdem will Vettel mit Ferrari noch nicht die Segel streichen und glaubt weiter an die WM-Chance mit den Italienern, wie Formel1.de berichtet.

Dieser Artikel aus der Kategorie MOTORSPORT wurde von Redaktion am 11.06.2019 veröffentlicht.