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Die teuersten Auto Stereoanlagen der Welt – warum so besonders?
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Redaktion - 2. Juli 2019 SERVICE

Die teuersten Auto Stereoanlagen der Welt – warum so besonders?

Das werksmontierte Stereoanlagen im Auto nicht unbedingt beste Qualität ausströmen ist kein Geheimnis. Wie viel manche Autofahrer für eine bessere Anlage ausgeben, ob als späterer Einbau oder während des Kaufvorgangs, kann den einen oder anderen aber schon überraschen. Mehrere tausend Euro fallen da für diejenigen mit ganz sensiblem Gehör schnell an.

Partnerschaften

Luxusautomarken – oder Marken, die neben dem erschwinglichen Sortiment auch Luxusautos verkaufen – setzen vermehrt auf Partnerschaften mit Firmen, die sich auf Elektronik und Audiotechnik spezialisiert haben. Zum Beispiel arbeiten Audi und Aston Martin beide mit dem dänischen Hersteller Bang & Olufsen, McLaren, BMW, Volvo und Maserati haben alle schon Modelle mit Bower & Wilkins ausgestattet und Mercedes-Benz und Porsche tun sich mit Burmester zusammen.

Die Idee hinter dem Ganzen? Wer sich einen Aston Martin DB11 oder Audi A8 leistet, kann sich beim Kauf entscheiden, statt des normalen Soundsystems eine für das Auto konzipierte high-end Anlage einbauen zu lassen – für einen Aufpreis von jeweils um die 6.500€. Dafür bekommt man im Falle des Audi A8s unter anderem Sound-Wiedergabe über 23 Lautsprecher und 3D-Klang, Centerspeaker, Subwoofer, Lautsprecherabdeckungen aus Aluminium und verbesserte Soundsteuerung.

Noch wieder andere Marken wie Rolls-Royce setzen auf komplett maßgeschneiderte Audio Systeme für die Kunden, die es sich leisten können.

Aufrüstung

Das Auto nach Kauf selbst aufzurüsten ist natürlich auch möglich und – man sollte denken – billiger. In der Tat kann man auch schon für wenige hundert Euro das Klangbild im Auto deutlich verbessern indem man Lautsprecher austauscht und Subwoofer und Amps installiert, besonders wenn man selbst handwerklich tätig wird.

Bei den einzubauenden Stereoanlagen gibt es aber auch sehr teure; und zwar bis zu über 300.000 Dollar teure. Da ist dann zwar alles Zubehör mit inbegriffen, aber das Rogue Acoustic Audio System vom australischen Hersteller kann sich trotzdem nicht gerade jeder leisten. Ähnlich teuer ist das Critical MASS ESL System. Dahingegen sieht das 6.5 Front Stage Amplified System derselben Firma bei 19.000 Dollar schon fast wie ein Schnäppchen aus.

Wo liegt denn jetzt der Unterschied?

Manches an Komponenten bleibt prinzipiell in allen Systemen gleich. Viel ist an Kabeln, Aderendhülsen und dergleichen einfach nicht zu optimieren. Aber Stereos von sehr guter Qualität nutzen weitgehend teurere Materialien, wie zum Beispiel gewobene Kohlefasermischungen, liefern weit mehr Bedienungsmöglichkeiten und klareren Klang egal wie laut oder leise das Volumen eingestellt ist. Auch im Aussehen und Design machen solche Systeme mehr her – dies ist besonders erkennbar bei den Systemen, die speziell für ein Modell konzipiert und genau an den Stil des Designs angepasst wurden.

Ob sich so eine Investition lohnt? Das kann nur jemand entscheiden, der schon einmal in einem Auto mit 300.000 Dollar Stereoanlage gesessen hat.

Dieser Artikel aus der Kategorie SERVICE wurde von Redaktion am 02.07.2019 veröffentlicht.