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Mehr Rücksicht auf Senioren im Straßenverkehr
mid Groß-Gerau - Die Kampagne besticht durch humorvolle Motive. DVR
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Andreas Reiners - 2. Dezember 2019, 10:12 Uhr NEWS

Mehr Rücksicht auf Senioren im Straßenverkehr

Mehr Verständnis und Rücksicht für die älteren Verkehrsteilnehmer - das ist das Ziel einer neuen Kampagne des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). In zehn deutschen Städten werben jetzt Busse mit einprägsamen Motiven und Botschaften für ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber älteren Menschen im Straßenverkehr.


Mehr Verständnis und Rücksicht für die älteren Verkehrsteilnehmer - das ist das Ziel einer neuen Kampagne des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). In zehn deutschen Städten werben jetzt Busse mit einprägsamen Motiven und Botschaften für ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber älteren Menschen im Straßenverkehr.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, sie verdeutlichen die Relevanz des Themas. Mehr als die Hälfte aller getöteten Fußgänger im Straßenverkehr ist 65 Jahre oder älter. 2018 verunglückten rund 53.000 Menschen im Straßenverkehr, die mindestens 65 Jahre alt waren. Das sind 7,4 Prozent mehr als 2017. Und 1.045 Menschen dieser Altersgruppe kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das ist rund ein Drittel aller Verkehrstoten im Jahr 2018. 258 beziehungsweise 24,7 Prozent der getöteten Senioren starben als Fußgänger.

Das Problem: Ältere werden als ungeschützte Verkehrsteilnehmer schnell übersehen, ihr Tempo passt nicht immer in hektische Abläufe. Gleichzeitig nimmt im Alter die Verletzbarkeit zu, Unfälle haben schlimmere Folgen.

Die Kampagne weist humorvoll auf ihr Ziel hin. "Ich fühl' mich jung. Ich brauche nur länger" und "Ich geh' mit der Zeit. Aber langsamer als du" lauten die Botschaften.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Andreas Reiners am 02.12.2019, 10:12 Uhr veröffentlicht.