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Volkswagen verlängert Produktionsstopp
mid Groß-Gerau - Die Corona-Krise zwingt den Volkswagen-Konzern zu einer Verlängerung der Produktionsunterbrechung. Volkswagen
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Ralf Loweg - 27. März 2020, 09:55 Uhr NEWS

Volkswagen verlängert Produktionsstopp

Bei Volkswagen stehen die Bänder auch weiter still. Der Konzern verlängert die Produktionsunterbrechung in den deutschen Werken um vier Arbeitstage vor allem aufgrund der anhaltend sinkenden Nachfrage nach Fahrzeugen und den Herausforderungen in der Lieferkette.


Bei Volkswagen stehen die Bänder auch weiter still. Der Konzern verlängert die Produktionsunterbrechung in den deutschen Werken um vier Arbeitstage vor allem aufgrund der anhaltend sinkenden Nachfrage nach Fahrzeugen und den Herausforderungen in der Lieferkette.

Insgesamt wird für rund 80.000 Mitarbeiter der Volkswagen AG eine Verlängerung der Kurzarbeit beantragt. Es ist geplant, die Kurzarbeit mit der Nachtschicht vom 9. April auf den 10. April 2020 enden zu lassen, teilt der Konzern mit.

Betroffen sind die Werke in Dresden, Emden, Osnabrück, Wolfsburg, Zwickau und von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover sowie die Werke der Volkswagen Konzern Komponente in Braunschweig, Kassel, Salzgitter, Chemnitz, Hannover Komponente und die deutschen Werke der SITECH. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen intensiv auf die Wiederaufnahme der Produktion vor, bei der der Schutz der Mitarbeiter noch einmal deutlich verstärkt werden soll.

"Die Gesundheit der Mitarbeiter hat höchste Priorität. Wir werden dafür sorgen, dass sie hier sichere Arbeitsplätze vorfinden, wenn wir die Produktion und Logistik wieder hochfahren", sagt Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen.

Man sei dabei, ein umfangreiches Maßnahmenpaket zu schnüren. Dabei greift Volkswagen auch auf Erfahrungen in China zurück, wo mittlerweile fast alle Werke des Konzerns wieder produzieren und sich der Markt langsam zu normalisieren scheint. "Bis dato hat es bei unseren Mitarbeitern in China noch nicht einen einzigen Corona-Fall gegeben", so Tostmann.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Ralf Loweg am 27.03.2020, 09:55 Uhr veröffentlicht.