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Nie ohne Freisprechanlage
mid Groß-Gerau - Gefährlich und verboten: das Smartphone am Ohr des Autofahrers. ADAC NRW
NEWS
Rudolf Huber - 23. September 2020, 12:11 Uhr NEWS

Nie ohne Freisprechanlage

Wer regelmäßig während der Autofahrt telefonieren muss, etwa aus dienstlichen Gründen, sollte grundsätzlich eine Freisprechanlage verwenden. Denn damit muss das Handy nicht (verbotenerweise) in die Hand genommen werden, 'die visuelle Konzentration bleibt beim Straßenverkehr', so der ADAC Hessen-Thüringen.


Wer regelmäßig während der Autofahrt telefonieren muss, etwa aus dienstlichen Gründen, sollte grundsätzlich eine Freisprechanlage verwenden. Denn damit muss das Handy nicht (verbotenerweise) in die Hand genommen werden, "die visuelle Konzentration bleibt beim Straßenverkehr", so der ADAC Hessen-Thüringen.

Weitere Tipps des Automobilclubs:

- Schwierige oder lange Gespräche sollten auch per Freisprecheinrichtung entweder nur in übersichtlichen Verkehrssituationen oder besser abseits des fließenden Verkehrs geführt werden. Grund: Die mentale Ablenkung durch die Konzentration auf das Gespräch. Der Fahrer ist nicht mehr bei der Sache, er fährt mit Tunnelblick und kann einen Großteil der Verkehrssituation nicht mehr erfassen.

- Um Zeit zu sparen, wird das Navi häufig erst nach dem Losfahren programmiert. Auch wenn moderne Geräte hierfür eine Sprachsteuerung haben, empfiehlt der ADAC, sich dafür schon vor Fahrtantritt Zeit zu nehmen. Auf zwei Minuten Unterschied kommt es am Ende schließlich nicht an.

- Wer von sich selber weiß, dass er routinemäßig aufs Handy-Display schaut, sollte das Gerät am besten vor der Fahrt abschalten oder in den Flugmodus versetzen. So kommt er gar nicht erst in Versuchung.

- Musik kann auf langen und monotonen Autofahrten für positive Ablenkung sorgen. Allerdings darf diese nicht so laut sein, dass der Fahrer zum Beispiel die Sirene eines Einsatzfahrzeugs nicht mehr hört. Dies gilt ebenso beim Verwenden von Kopfhörern. Bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld in Höhe von mindestens zehn Euro.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Rudolf Huber am 23.09.2020, 12:11 Uhr veröffentlicht.