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2Magna setzt Schwerpunkt bei Elektromobilität
mid Groß-Gerau - Laut Magna-Präsident Seetarama Kotagiri beschleunigt sich derzeit die Elektrifizierung des Automobils. Magna
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Rudolf Huber - 26. Oktober 2020, 16:05 Uhr NEWS

Magna setzt Schwerpunkt bei Elektromobilität

Auch wenn viele Autofahrer die Firma Magna nicht mal dem Namen nach kennen: Trotzdem fahren sie darauf ab. Denn: 'Unsere Technologie kommt bereits in zwei Drittel aller derzeit produzierten Fahrzeuge zum Einsatz', heißt es bei dem weltweit tätigen Entwickler und Zulieferer.


Auch wenn viele Autofahrer die Firma Magna nicht mal dem Namen nach kennen: Trotzdem fahren sie darauf ab. Denn: "Unsere Technologie kommt bereits in zwei Drittel aller derzeit produzierten Fahrzeuge zum Einsatz", heißt es bei dem weltweit tätigen Entwickler und Zulieferer.

Im Industrie-Umfeld nimmt Magna eine Sonderstellung ein. Denn es ist das einzige Unternehmen im Bereich Mobilitätstechnologie mit umfassendem Know-how über das gesamte Fahrzeug. Das Portfolio umfasst die Bereiche Außenausstattungen & Karosseriebau, Antriebs- & Sichtsysteme, Sitzsysteme und Gesamtfahrzeuge - von Konzepten und Systemen bis zur Fahrzeugentwicklung und Gesamtfahrzeugproduktion für die renommiertesten Marken der Automobilindustrie.

Ganz genau verfolgt man bei Magna die aktuellen und die langfristigen Trends in der Branche. Laut dem neuen Präsidenten Seetarama Kotagiri beschleunigt sich etwa derzeit die Elektrifizierung des Automobils. Außerdem gebe es eine Entwicklung hin zur Teilung zwischen Automobil als Eigentum und dem Auto als Mobilitätsservice, etwa zum Mieten.

Vorteil Magna: Das Unternehmen mit 57.600 Mitarbeitern allein in Europa kann Autokonzernen und Start-ups alle Elektrifizierungs-Optionen vom Mild-Hybrid über den Plug-in-Hybrid bis zum E-Auto anbieten, und zwar in einem modularen und auch auf große Stückzahlen erweiterbaren System. Dabei setzen die Produkte Bestmarken - die jüngsten Plug-in-Hybride etwa schaffen eine rein elektrische Reichweite von bis zu 100 Kilometern.

Und auch bei der Brennstoffzellen-Technologie hat Magna die Weichen gestellt. Allerdings geht Magna Steyr-Chef Frank Klein erst mittelfristig von einer großen Nachfrage aus, der Markt werde erst 2030 rund eine Million Wasserstoff-Fahrzeuge umfassen, die Hälfte davon Lkw und Busse.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Rudolf Huber am 26.10.2020, 16:05 Uhr veröffentlicht.