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Projekt SmartKai: Einpark-Assistent XXL
mid Groß-Gerau - Die Kaianlage Europakai im Amerikahafen in Cuxhaven wird mit dem XXL-Einparkassistenten ausgestattet. NPorts
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Rudolf Huber - 3. April 2020, 13:21 Uhr NEWS

Projekt SmartKai: Einpark-Assistent XXL

Elektronische Helfer wie den Einpark-Assistenten kennt man aus dem Pkw-Bereich. Da sorgen die Sensoren plus die sonstige Hard- und Software dafür, dass rund fünf Meter lange Gefährte unbeschadet in einer Lücke platziert werden. Ein um ein vielfaches größeres System wird derzeit der in den Häfen in Wilhelmshaven und Cuxhaven entwickelt.


Elektronische Helfer wie den Einpark-Assistenten kennt man aus dem Pkw-Bereich. Da sorgen die Sensoren plus die sonstige Hard- und Software dafür, dass rund fünf Meter lange Gefährte unbeschadet in einer Lücke platziert werden. Ein um ein vielfaches größeres System wird derzeit der in den Häfen in Wilhelmshaven und Cuxhaven entwickelt.

Sinn des auf digitaler Sensortechnik an der Hafeninfrastruktur basierenden Projekts namens SmartKai: Es soll Schäden an Schiffen und Hafenanlagen vermeiden. Denn Anlegemanöver werden häufig durch äußere Einflüsse behindert. Etwa wegen rasch wechselnder Wetterbedingungen und starker Strömungen, aber auch wegen schmaler oder beschränkt einsehbarer Hafen- und Schleuseneinfahrten. Schlimmstenfalls kommt es zu Schiffsunfällen mit Personen- und Umweltschäden.

SmartKai soll Schiffspersonal und ortskundige Hafenlotsen bei An- und Ablegemanövern unterstützen. Basierend auf mehreren Lasersensoren versorgt es sie mit einem exakten Lagebild des Schiffes im Hafen. Die Laufzeit von SmartKai beträgt drei Jahre, sie wird voraussichtlich bis November 2022 abgeschlossen sein. "Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 2,4 Millionen Euro, von denen 73 Prozent vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stammen", heißt es bei den Projektpartnern.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Rudolf Huber am 03.04.2020, 13:21 Uhr veröffentlicht.