Ralf Loweg (vm) - 31. März 2014, 16:54 Uhr OLDTIMER
Love-Story: Der Jeep im Weinberg
Es ist wohl eine der schönsten Liebesgeschichten zwischen Mensch und Auto.
Das war mit seiner Gehbehinderung ein schwieriges Unterfangen. Und so beantragte er bei der Präfektur der Region Épernay ein Fahrzeug, um seiner Arbeit nachgehen zu können. So wurde Monsieur Goutorbe ein in den Kriegswirren übrig gebliebener Jeep zugesprochen. Die Robustheit des amerikanischen Kult-Geländewagens beeindruckte ihn so, dass die beiden unzertrennlich wurden. Wo Armand war, war auch der Jeep und umgekehrt.
Der Winzer war überall in der Champagne mit diesem ungewöhnlichen Gefährt bekannt. Die Bewohner von Épernay nannten ihn fortan "Jeeper". Erst nach Jahrzehnten wurde das Fahrzeug durch einen neuen Jeep ersetzt. Als das Champagner-Gut umbenannt wurde, um Verwechslungen mit anderen Weingütern gleichen Namens zu vermeiden, stand außer Frage, dass der neue Name "Jeeper" lauten würde. Und bis heute, zwei Generationen später, ist es immer noch selbstverständlich, dass auf dem Weingut ein Jeep zum Fuhrpark gehört.
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