Ralf Loweg (vm) - 25. März 2014, 16:38 Uhr OLDTIMER
"Alter" Oldtimer bringt 500 000 Dollar mehr
Die Zeiten der auf Hochglanz polierten Oldtimer scheinen vorbei.
Ein spektakulärer "Scheunenfund" mit dem Citroen Typ C aus den 1920er-Jahren steht auch im Mittelpunkt des Messeauftritts auf der Techno Classica in Essen, der seit Jahrzehnten unentdeckt in einer Scheune bei Sancerre in Frankreich gestanden hatte. "Der Wagen hat natürlich reichlich Patina angesetzt. Für den Laien mag das Fahrzeug sogar so aussehen, als wäre es nichts mehr wert", sagt Thorsten Ruthmann. Doch Fahrzeuge im Originalzustand mit einem so besonderen Erscheinungsbild sind zurzeit am Markt zunehmend gefragt, meint der Experte.
Im Grunde könne jedes Auto so restauriert werden, dass es wie neu aussieht, erklärt Ruthmann. Doch einen Zustand wiederherzustellen, in dem man dem Fahrzeug seine Historie ansehen könne, sei ungleich schwieriger. Auch der Citroen Typ C aus Zentral-Frankreich trägt deutlich sichtbare Spuren seiner offenbar bewegten Geschichte. "Bei so einem Fund müsste man heute den Rat geben, ihn auf keinen Fall komplett zu restaurieren, sondern ausschließlich technisch auf Vordermann zu bringen", sagt Thorsten Ruthmann.
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