der Redaktion - 17. Dezember 2014, 15:52 Uhr OLDTIMER
Leckerbissen: Ein großer Bulli aus Lebkuchen
Er wiegt 450 Kilogramm, ist zuckersüß, zum Reinbeißen und dient einem guten Zweck: Rudi Dietl aus Feldkirchen in Bayern hat mit einigen Helfern einen VW T 1 aus Lebkuchen in Originalgröße hergestellt.
Zunächst baute der örtliche Schreinermeister Helmut Buchner einen T1-Bulli aus schichtverleimtem Holz und Biegesperrholzplatten originalgetreu nach. Allein die Herstellung des Unterbaus dauerte 150 Stunden. Dann legte die ,,Bulli-Bäckerei" Baumgartner aus Feldkirchen los, die aus einer rund 280 Kilogramm schweren Teigmasse Lebkuchenstücke (insgesamt ca. 45 Quadratmeter groß) herstellte. Mit heißer Schokolade klebte ein 14-köpfiges Team die Teile an das Holzmodell und fixierte die Lebkuchen zusätzlich mit Eisspray. Anschließend wurde der Nachbau mit eingefärbter weiß-roter Schokolade lackiert, allein über acht Liter rote Lebensmittelfarbe verwendeten die fleißigen Bulli-Bäcker dafür.
Der Auktionserlös von 2520 Euro geht zu gleichen Teilen an die Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut und an die Aktion ,,Freude durch Helfen" des ,,Straubinger Tagblatt". Nach der Verwendung als Weihnachtsschmuck in der Oldtimer-Werkstatt des Nutzfahrzeugwerkes Hannover kommt das leckere Stück in die betriebsnahe Kita, die in Kürze eröffnet wird. Da der Bulli aus Holz ist, soll er aufgesägt und innen als Spiel- und Kuschelecke ausgebaut werden. Den Umbau übernimmt VW.. Wenn die Lebkuchen abgenommen werden,, kann der Bulli von den Kindern auch bemalt werden. (ampnet/jri)
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