Ulf Böhringer/SP-X - 5. November 2015, 11:08 Uhr MOTORRAD
Sarolea E-Bike - 320 km/h elektrisch
Die belgische Marke Saroléa macht sich an die Serienproduktion eines Elektro-Superbikes. Seine Wurzeln liegen im Rennsport.
Aus der SP7 hat die neue Firma Saroléa mittlerweile das elektrisch angetriebene Superbike Manx 7 entwickelt, das eine Straßenzulassung erhalten und sagenhafte 320 km/h schnell sein soll. Die Leistung des Elektromotors wird mit 120 kW/163 PS angegeben, das maximale Drehmoment am Hinterrad soll 900 Nm betragen. Der Lithium-Ionen-Akku arbeitet mit einer Spannung von 370 Volt.  Das Fahrwerk besteht aus einem Vollkarbon-Monocoque samt Karbonschwinge, so dass das Gewicht trotz des schweren Akkus nur 198 Kilogramm betragen soll. Das ausgeklügelte Batteriemanagement ermöglicht nach Herstellerangaben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern.
Die Entwicklung der Saroléa Manx 7 erfolgt auf der Isle of Man, wo auch die Fertigung angesiedelt werden soll. Angaben über den Preis und die Verfügbarkeit des Serienmodells macht Saroléa noch nicht.
Wettbewerber im Segment gibt es kaum. Bisher wurde mit der italienischen Energica Ego erst ein E-Motorrad der Kategorie Superbike vorgestellt; es hat 100 kW/136 PS und soll damit eine Spitzengeschwindigkeit von 240 km/h erreichen. Das Gewicht des mit einem Stahl-Gitterrohrrahmen ausgerüsteten Sportbikes wird mit 258 Kilogramm angegeben. Zu haben ist die Energica Uno in Deutschland aktuell ab 29.750 Euro.
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