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CMT: Premiere des La Strada Nova - Reisemobil mit besonderer Bauweise
Der im Luxussegment angesiedelte La Strada Nova feiert seine Premiere auf der CMT-Messe in Stuttgart Foto: La Strada
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Michael Lennartz/SP-X - 7. Januar 2020, 11:40 Uhr NEWS

CMT: Premiere des La Strada Nova - Reisemobil mit besonderer Bauweise

Er sollte eigentlich schon für dem Düsseldorfer Caravan-Salon stehen, doch die aufwendige Bauart machte dem Reisemobil-Hersteller einen Strich durch die Rechnung: Die Neuauflage der Top-Baureihe Nova auf Mercedes-Sprinter-Basis debütiert nun auf der CMT in Stuttgart.

Marco Lange macht keinen Hehl daraus, dass die Präsentation des neuen Flaggschiffs Nova längst überfällig ist. ,,Ja, die Realisierung unseres neuen Top-Modells hat länger gedauert, als wir uns das wünschten", erklärt der Chef des Reisemobil-Herstellers La Strada aus dem hessischen Echzell. Das Konzept mit der GfK-Monocoque-Kabine ließ sich auf dem neuen Mercedes Sprinter nicht wie erhofft schon zum vergangenen Caravan-Salon in Düsseldorf umsetzen. Der  im Luxussegment angesiedelte La Strada Nova feiert seine Premiere nun auf der CMT-Messe in Stuttgart (11. bis 19. Januar) in zwei Ausführungen mit 6,46 oder 6,99 Meter Länge zu Preisen ab 95.430 Euro.

Das Besondere an der Top-Baureihe der kleinen Reisemobil-Manufaktur ist die aufwendige, aber extrem langlebige Bauweise der einteiligen Monocoque-Kabine aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Sie wird nahtlos mit dem Mercedes-Sprinter-Chassis und  dem Fahrerhaus verbunden, so dass das Fahrzeug zwar von der Aufbauart her als Teilintegrierter gilt, aber eher wie ein kompakter Camper-Van im schicken Kleid eines Hochdach-Sprinters aussieht. Nicht umsonst präsentiert La Strada seinen Debütanten in der neuen Halle 10 auf dem Stuttgarter Messegelände, die ausschließlich dem boomenden ,,Van-Life" in der Caravaning-Szene vorbehalten ist.

Der Aufbau des Nova präsentiert sich wie aus einem Guss - ohne vorstehende Riegel, Griffe oder Scharniere an den Außenklappen. Die Eingangstür des GFK-Aufbaus wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich verbreitert. Die leicht abgedunkelten Fenster schließen bündig ab und das große Heckfenster lässt Licht und Luft in den Innenraum. Neben der eleganten Linienführung hat die einteilige Kabine auch noch andere Vorzüge. So sichert sie eine hochwertige Isolierung und eine zuverlässige Dichtigkeit.

Auch dass bei einem Monocoque der Hecküberhang etwas länger ausfallen kann als bei sonst üblicher Bauweise, macht sich der neue Nova zunutze. So hat die kürzere M-Variante im Vergleich zum Vorgänger um 10 Zentimeter auf 6,46 Meter Länge zugelegt, setzt aber weiterhin auf den bekannten Grundriss mit drei Schlafplätzen in einem längs eingebauten Hubbett über der Sitzgruppe und einem zweiten Einzelbett quer im Heck über der Garage.

Serienmäßig wird der Nova M mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,1 Tonnen und einer üppigen Zuladung von 920 Kilogramm ausgeliefert. Auf Wunsch ist eine abgelastete Variante für zwei Personen als 3,5-Tonner bestellbar. Da wird es aber bei der Zuladung mit 320 Kilogramm schon sehr eng.

Komplett neu ist der Nova EB. Er hat Längs-Einzelbetten im Heck und Stauschränke über der Sitzgruppe im Bug. Das für die Luxusklasse immer noch recht kompakte, 6,99 Meter lange Reisemobil verfügt bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,1 Tonnen über 710 Kilogramm Zuladungsreserve.

Serienmäßig wird im heckangetriebenen Sprinter-Basisfahrzeug der 120 kW/163 PS starke 2,2-Liter-Dieselmotor eingebaut. Stärkere Varianten und Allradantrieb stehen freilich ebenso in der umfangreichen Sonderausstattungsliste, zudem auch Assistenz- und Infotainmentsysteme, zahlreiche Lackierungen sowie Holz- und Möbeldekore. Immerhin gehört die bündig ins Hochdach eingefasste Markise zum Serienumfang. Der La Strada Nova M startet bei 95.430 Euro, die EB-Variante bei 97.430 Euro.

Dieser Artikel aus der Kategorie NEWS wurde von Michael Lennartz/SP-X am 07.01.2020, 11:40 Uhr veröffentlicht.