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Hände geschützt auf dem Motorrad
mid Groß-Gerau - Nur wenn Handschuhe richtig sitzen, bieten sie ausreichend Schutz. Peugeot Motocycles
MOTORRAD
Lars Wallerang - 14. Oktober 2021, 11:43 Uhr MOTORRAD

Hände geschützt auf dem Motorrad

Neben Helm und festem Schuhwerk gehören Handschuhe zur Grundausstattung beim Rollerfahren.


Neben Helm und festem Schuhwerk gehören Handschuhe zur Grundausstattung beim Rollerfahren. Sie halten warm und trocken und schützen vor Verletzung beim Sturz.

Wer sich für den Herbst ein neues Paar zulegen möchte, hat die Qual der Wahl - das Angebot an Roller-Handschuhen ist groß. Sebastian Menges, Vertriebskoordinator "Ersatzteile und Zubehör" bei Peugeot Motocycles, sagt: "Handschuhe sind beim Rollerfahren aus unserer Sicht Pflicht." Um bei der Auswahl jedoch das passende Modell zu finden, sei es ratsam, die eigenen Fahrgewohnheiten zu kennen:

Cruise ich vor allem in der City oder unternehme ich auch mal größere Touren? Brauche ich die Handschuhe nur für kurze Schönwetterfahrten oder auch bei Regen und auf längeren Strecken? Danach solle man sich beim Kauf richten. Es gibt Modelle für Sommer und Winter, mit kurzen und langen Stulpen über dem Handgelenk, in allen Größen und in unterschiedlichen Farben und Materialien.

Manche Fingerhandschuhe bieten nicht nur Schutz, sondern daneben noch zusätzliche Extras. So gibt es bei einigen Modellen einen Visierwischer für gute Sicht bei Regen oder ein spezielles Leder am Zeigefinger zum Bedienen des Smartphones. Worauf am Ende die Wahl fällt, entscheidet der Geschmack - aber nicht nur. Denn einige grundlegende Kriterien gelten für jeden Handschuhkauf.

Allem voran: Die Passform muss stimmen. Das ist dann der Fall, wenn Hände und Finger sich leicht bewegen lassen und das Innenfutter beim Abstreifen nicht herausgezogen wird. Ist das Modell zu eng, können die Hände zu kribbeln beginnen oder sogar taub werden. Mit einem Klettverschluss an Handgelenk und an der Stulpe wird die richtige Weite eingestellt - so sitzt der Handschuh straff am Handgelenk.

Polsterungen, sogenannte Protektoren, dienen dem zusätzlichen Schutz besonders sensibler Handpartien. Die Protektoren befinden sich an Handballen und Handrücken, teilweise auch an den Handaußenkanten. Viele Handschuhe verfügen zudem über einen Knöchelschutz aus Hartplastik. Auch hier gilt: Der Handschuh muss gut sitzen. Die besten Protektoren können nicht schützen, wenn sie beim Sturz verrutschen.

Das richtige Material für jedes Wetter: Leder, Textil, Kunstfaser oder ein Material-Mix - auch hier hängt die Wahl vom Einsatz ab. Wer im Sommer entspannt durch die City fährt, wählt einen textilen Sommerhandschuh, der durch seinen hohen Stretch-Anteil besonders elastisch und luftdurchlässig ist. Bei Modellen mit atmungsaktiver Membran wird die Feuchtigkeit von innen nach außen abgeleitet und so das Schwitzen verringert. Ein Handschuh aus Kunstfaser eignet sich für die Zwischensaison und für kurze Strecken: Er hält Wind ab und schützt, wenn es kühler wird. Für den Winter sind die meisten Modelle aus Leder, aus Textil oder einem Mix aus beidem. Diese Materialien sind atmungsaktiv, wasser- und winddicht.

Dieser Artikel aus der Kategorie MOTORRAD wurde von Lars Wallerang am 14.10.2021, 11:43 Uhr veröffentlicht.