der Redaktion - 30. April 2014, 15:00 Uhr OLDTIMER
Skoda startet mit Quartett bei der Bodensee-Klassik
Zur dritten Auflage der Bodensee-Klassik (1.-3.5.2014) schickt Skoda ein besonderes Fahrzeug-Quartett auf die rund 600 Kilometer lange Strecke.
Mittlerweile ,Stammgast' bei Oldtimer-Rallyes und sicher auch am Bodensee ein absoluter Hingucker ist der türkisgrüne Skoda Felicia aus dem Jahr 1961. Das Auto stammt aus der historischen Unternehmenssammlung in Mladá Boleslav. Mit seiner eleganten Form und der markanten Heckflosse gilt das Cabriolet als eines der attraktivsten offenen Fahrzeuge der 1960er Jahre und ist bei Sammlern immer stärker gefragt. Mit nur 930 kg ist der Felicia ein echtes Leichtgewicht. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Vier-Zylinder-Benzinmotor mit 50 PS Leistung und 1089 Kubikzentimeter Hubraum. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h.
Der ?KODA 1101, besser bekannt als ,,Tudor", ist ein für die Marke wichtiger Repräsentant der Nachkriegs-Ära. Bei der Bodensee-Klassik ist ein besonderes Halbcabrio dabei. Das Fahrzeug stand seit April 1948 für einige Jahre in Diensten der Schweizer Botschaft in Prag und befand sich anschließend in Privatbesitz. 2005 übernahm das Skoda-Museum das Auto und restaurierte es. Der Motor leistet 32 PS und hat ebenfalls einen Hubraum von 1089 Kubikzentimetern.
Der Skoda 130 RS war Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahren einer der international erfolgreichsten Rennwagen seiner Klasse. In Bregenz startet ein Fahrzeug aus dem Jahr 1976, am Steuer sitzt der siebenfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle. Der 130 RS galt zu seiner Zeit als ,Porsche des Ostens' und erreichte unter anderem den Doppelsieg bei der Rallye Monte Carlo 1977 und den Sieg der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981. Der Motor verfügt über eine Leistung von 136 PS bei 8500 U/min. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bis zu 200 km/h.
Jüngster Skoda-Vertreter im Starterfeld ist ein Rapid von 1984. Das zweitürige Coupé wurde 2013 komplett restauriert. Der Vierzylinder-Benziner mit 1,3 Litern Hubraum bringt 58 PS auf die Straße und sitzt im Heck. (ampnet/jri)
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