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Bianchi E-SUV - E-Mountainbike mit Motorrad-Allüren
Das Bianchi E-SUV bietet in der Top-Version Rally neben kleinen Stummelschutzblechen für Vorder- und Hinterrad noch einen Scheinwerfer zu dem schick im Rahmen integrierten Tagfahrlicht Foto: Bianchi
Pedelec
Mario Hommen/SP-X - 21. Oktober 2019, 10:23 Uhr Pedelec

Bianchi E-SUV - E-Mountainbike mit Motorrad-Allüren

Die italienische Kultmarke Bianchi bietet zum Modelljahr 2020 mit dem E-SUV ein radikal anders gestyltes E-Mountainbike an. Optisch und preislich geht es auf Tuchfühlung mit Motorrädern.

Der traditionelle Fahrradhersteller Bianchi baut sein Angebot an E-Bikes weiter aus. Das Mountainbike-Modell E-SUV ist technisch und optisch zugleich das neue Flaggschiff der wachsenden Elektro-Sparte. Mit seinem auffällig durchgestylten Rahmen wirkt es schon ein wenig wie eine Enduro aus dem Motorradbereich. Auch preislich dringt es in diese Sphären vor.

Eindrucksvollstes Element ist der markant und muskulös wirkende Fully-Rahmen, der sich unter anderem durch eine charaktervolle Front mit integriertem Tagfahrlicht auszeichnet. Das wirkt wie der Cockpit-Vorbau eines Motorrads im Kleinformat. Auffällig am Rahmendesign sind zudem gezackte Dreiecksstrukturen, die an das Bergprofil der Dolomiten erinnern sollen. Das Styling wirkt dennoch aufgeräumt, denn Kabel und Züge wurden weitgehend in den Rahmen integriert. Eine sehenswerte Lösung ist die Integration langgezogener Rückleuchten in die oberen Streben der Hinterradschwinge. Ebenfalls integriert in den zweifarbig lackierten Carbonrahmen ist die mit 720 Wh üppig dimensionierte Batterie, die den starken Steps-E8000-Motor von Shimano mit Strom versorgt. In die abnehmbare Rahmenabdeckung des Akkus hat Bianchi neben einer Schutzblechfunktion noch ein Air-Flow-System integriert, welches per Kamineffekt die Batterie mit kühlender Luft versorgen soll.  

Das E-SUV wird Bianchi ab Frühjahr 2020 in drei Ausführungen anbieten, die jeweils mit einer Zwölfgang-Kettenschaltung ausgestattet sind. Bei der stärker für den Alltagseinsatz ausgelegten, 6.800 Euro teuren Einstiegsvariante Adventure wird ein GX-Eagle-Schaltwerk von SRAM verbaut, während die für den Offroad-Einsatz geschärften Versionen Race (9.500 Euro) und Rally (10.500 Euro) mit einer XTR-Schaltung von Shimano gerüstet sind. Alle Varianten verfügen grundsätzlich über ein Fox-Fahrwerk mit 15 Zentimeter Federweg. Beim Race sind es bei der Vordergabel hingegen 16 Zentimeter Federweg. 

Dieser Artikel aus der Kategorie Pedelec wurde von Mario Hommen/SP-X am 21.10.2019, 10:23 Uhr veröffentlicht.