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E-Scooter im Vergleich  - Fünf von sieben fallen durch
Der IO Hawk Sparrow hat bei Stiftung Warentest ein "befriedigend" erhalten Foto: IO Hawk
Pedelec
Mario Hommen/SP-X - 25. März 2020, 14:09 Uhr Pedelec

E-Scooter im Vergleich - Fünf von sieben fallen durch

Die Stiftung Warentest hat straßenzugelassene E-Scooter für Pendler getestet. Viele der Probanden wurden mit Mangelhaft abgestraft.

Stiftung Warentest hat sieben zusammenklappbare und straßenzugelassene Elektro-Tretroller zum Vergleich antreten lassen. Fünf sind bei den Prüfern durchgefallen, einmal wurde die Note ,,gut", einmal ein ,,befriedigend" vergeben. Moniert wurden unter anderem schadstoffhaltige Kunststoffe, unzureichende Bremsleistungen und irreparable Brüche beim Belastungstest.Als Testsieger mit der Note ,,gut" ging dank solider Machart und guten Fahreigenschaften der 950 Euro teure ,,Walberg The-Urban #BRLN V3" hervor. Moniert wurde unter anderem sein Gewicht von 15,3 Kilogramm, was sich im Pendlereinsatz als unhandlich erweist. Auf Platz zwei landete der 600 Euro günstigere und fast zwei Kilogramm leichtere ,,IO Hawk Sparrow", der gut bei den Prüfkriterien ,,Schadstoffe" und ,,Haltbarkeit" abschneiden konnte, in den Kapiteln ,,Fahrverhalten", ,,Sicherheit" und ,,Handhabung" allerdings nur ,,befriedigend" erreichte. In diesen Punkten deutlich besser abgeschnitten hat der ,,SXT Buddy V2 eKFV" auf Rang drei. Dieser mit 1.170 Euro teuerste Roller im Vergleich wurde allerdings für schadstoffhaltige Griffe mit ,,mangelhaft" abgestraft. Hier empfiehlt die Stiftung Warentest deshalb den Tausch der Griffe.

Dieser Artikel aus der Kategorie Pedelec wurde von Mario Hommen/SP-X am 25.03.2020, 14:09 Uhr veröffentlicht.