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Rallye Dakar: Doppel-Führung für X-raid
mid Groß-Gerau - Sand in Sicht: Dakar-Rekordgewinner Stephane Peterhansel meistert mit seinem Mini JCW Buggy selbst schwierigste Dünen. X-raid GmbH
MOTORSPORT
Ralf Loweg - 5. Januar 2021, 15:21 Uhr MOTORSPORT

Rallye Dakar: Doppel-Führung für X-raid

In der Wüste Saudi-Arabiens blüht das deutsche X-raid-Team förmlich auf. Rekord-Gewinner Stephane Peterhansel (Frankreich) und der mehrmalige Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) bescherten der Mannschaft von Sven Quandt bei der berüchtigten Rallye Dakar einen Auftakt nach Maß.


In der Wüste Saudi-Arabiens blüht das deutsche X-raid-Team förmlich auf. Rekord-Gewinner Stephane Peterhansel (Frankreich) und der mehrmalige Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) bescherten der Mannschaft von Sven Quandt bei der berüchtigten Rallye Dakar einen Auftakt nach Maß. Denn die beiden Mini JCW Buggy von Peterhansel und Sainz behaupten nach zwei Etappen eine Doppel-Führung im Gesamtklassement.

Stephane Peterhansel war von Rang zwei aus in die Prüfung gestartet und zu Beginn der schnellste Pilot. Dann wurde er durch die schwierige Navigation etwas langsamer, teilte X-raid mit. Der Franzose sicherte sich schließlich den zweiten Etappen-Platz und kletterte damit in der Gesamtwertung auf Position eins.

Die 457 Kilometer lange Wertungsprüfung verlief für Carlos Sainz nicht ohne Probleme. Lange war der Spanier der zweitschnellste Fahrer, verlor dann aber Zeit auf der Suche nach einem Wegpunkt. Danach kamen auch noch technische Probleme hinzu. Mit dem dritten Tagesrang liegt er in der Gesamtwertung nun auf Platz zwei.

"Das war ein guter Tag für uns. Es war klar, dass es heute für uns schwierig wird, da es eine anspruchsvolle Strecke mit schwieriger Navigation war. Das ist für die Piloten, die weiter hinten starten, einfacher", sagte X-raid-Teamchef Sven Quandt.

Auch Stephane Peterhansel musste einräumen, dass der Start in die Etappe nicht einfach gewesen sei, da der Tank in den ersten Dünen noch voll und der Buggy damit ziemlich schwer unterwegs gewesen sei. "Das Wichtigste war es, nicht steckenzubleiben. Wir sind vielleicht ein paar hundert Meter zu viel gefahren, aber das geht in Ordnung, wenn man bedenkt, wie schwer diese Etappe war. Die Piloten, die hinter uns gestartet sind, hatten sicherlich einen Vorteil, da wir die Strecke eröffnet und so die Navigation übernommen haben", erklärte der Franzose.

Dieser Artikel aus der Kategorie MOTORSPORT wurde von Ralf Loweg am 05.01.2021, 15:21 Uhr veröffentlicht.